Bildbeschriftung: v. l. n.r.: Vorstände Wolfgang Heßler und Thomas Stegmann, die Clowns Hanna Linde und Alex Förster, den Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung Altenhilfe, Landrat Jens Marco Scherf, sowie Vorstand Artur Becker

Stiftung Altenhilfe und KlinikClowns freuen sich über je 5.000 Euro

Freude bei der Stiftung Altenhilfe und den Klinik-Clowns Bayern: Die Raiffeisenbank Großostheim-Obernburg hat den beiden Organisationen jeweils 5.000 Euro gespendet. Landrat Jens Marco Scherf (Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Altenhilfe) sowie die Clowns Hanna Linde (alias „Dr. Nieswurz“) und Alex Förster („Holderdipolder“) nahmen die Schecks im Giebelsaal der Raiffeisenbank in Obernburg entgegen.

Vorstandssprecher Thomas Stegmann erklärte im Namen seiner Vorstandskollegen Artur Becker und Wolfgang Heßler, dass die Raiffeisenbank das ehrenamtliche und soziale Engagement gerne unterstütze: Zum einen verzichte man auf Geschenke bei Kundenjubiläen und spende dieses Geld, zum anderen helfe man mit Summen aus dem Zweckertrag des Gewinnsparens. Unter anderem habe man auch schon zwei Autos an die Caritas übergeben, so Stegmann. „Deutschland ist nur so schön, weil sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren“, sagte er. Ehrenamtliche opferten einen Teil ihrer Freizeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, erkannte Stegmann an. Der Staat tue zwar viel, könne aber nicht alles finanzieren. „Schön, dass die Raiffeisenbank helfen kann“, freute er sich. Die Stiftung Altenhilfe sorge sich um das Wohl der alten Menschen, tue ihnen Gutes und erleichtere ihnen das Leben. Die KlinikClowns besuchten die Kinder in der Kinderklinik sowie Senioreneinrichtungen und brächten mit ihren Auftritten Freude ins Leben von Kindern und Senioren, begründete Stegmann die Spenden.

Landrat Jens Marco Scherf erläuterte die Arbeit der deutschlandweit einmaligen Stiftung Altenhilfe, deren Zweck es ist, den Menschen im Landkreis Miltenberg ein würdiges Leben im Alter zu erleichtern. Dies erfolge vor allem durch finanzielle Förderungen über die stationären Altenpflegeeinrichtungen und die ambulanten Dienste im Landkreis. Bezuschusst würden Maßnahmen und Gegenstände, die dem Wohl der alten Menschen dienen, die jedoch mangels staatlicher oder sonstiger Zuschüsse ohne Stiftungsmittel nicht realisierbar wären und auch sonst von den Trägern nicht bezahlt würden. Der Landrat zeigte sich froh, dass es noch regional verankerte Banken gibt, die Arbeitsplätze bereitstellen, Steuern bezahlen und in der Region Gutes tun. Das sei ein wichtiger Beitrag zur Schaffung einer regionalen Identität. Diesen regionalen Gedanken werde auch der Landkreis Miltenberg mit dem Siegel „Aus der Region“ weitertragen, kündigte Scherf an.