Fusion perfekt! Vertreterversammlung Raiffeisenbank Aschaffenburg eG stimmt der Fusion zu.

Nach der Zustimmung der Mitglieder der Raiff­eisen­­­bank Großostheim-Obernburg bei der Vertreterversammlung am 30.05.2017 beschlossen jetzt auch die Vertreterinnen und Vertreter der Raiffeisenbank Aschaffen­burg eG am Mittwochabend einstimmig den Zusammenschluss.

Direktor Claus Jäger, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Aschaffenburg eG, betonte die positiven Perspektiven, die sich dadurch für beide Häuser ergeben. „Unser Hauptmotiv für die Verschmelzung ist die dauerhafte Sicherung der Leistungs­fähigkeit und des Leistungsangebotes mit dem konkreten Ziel, den genossen­schaftlichen Grundauftrag zu erfüllen, die Wirtschaft in unserer Region und die Mitglieder zu fördern.“, so Jäger. Die Mitglieder haben sich einstimmig für eine große, leistungsstarke und wettbewerbsfähige Regionalbank im Wirtschaftsraum bayerischer Untermain entschieden.

Die Fusion gilt laut Verschmelzungsvertrag rückwirkend zum 1. Januar 2017 und wird technisch am 23. September dieses Jahres vollzogen.

Durch den Zusammenschluss der beiden Banken entsteht ein Institut mit einer Bilanzsumme von rund 2,3 Mrd. Euro. Die Kreditgenossenschaft beschäftigt an derzeit 31 Standorten in der Region 489 Mitarbeiter, darunter 29 Auszubildende. Darüber hinaus unterhält die Bank noch zusätzlich 17 Automatenstandorte für ihre über 50.000 Mitglieder und rund 120.000 Kunden.

Die neue Bank wird von den fünf Vorständen Claus Jäger, Thomas Stegmann, Steven Müller, Wolfgang Heßler und Markus Weber geführt. Herr Artur Becker, Vorstandsmitglied in der Raiffeisenbank Großostheim-Obernburg eG geht zum Jahresende 2017 in den verdienten Ruhestand.

Die Vorstände beider Banken versichern, dass es keine fusionsbedingten Kündigungen geben wird. Die Struktur des neuen Geschäftsstellennetzes wird sich in Zukunft an der Rentabilität und der Kundennutzung orientieren.

Bei der Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Aschaffenburg am 28. Juni 2017 wählten die Vertreter die Herren Dr. Florig, Franz und Hofmann einstimmig wieder in den elfköpfigen Aufsichtsrat.

Künftig werden zusätzlich sieben Aufsichtsräte aus dem Geschäftsgebiet Großostheim-Obernburg im Aufsichtsratsgremium vertreten sein.

Beide Häuser sind in ihren jeweiligen Geschäftsgebieten tief verwurzelt. Diese regionale Verbundenheit ist die gemeinsame Stärke und wird auch in Zukunft die Basis des Geschäftsmodells sein.

Die Raiffeisenbank Aschaffenburg eG konnte das Geschäftsjahr 2016 trotz eines schwierigen Umfelds gut abschließen. So ist die Bilanzsumme um 5,4 Prozent auf 1.490 Mio. gewachsen. Im  Passivgeschäft erreichte die Bank ein Wachstum in Höhe von
sechs Prozent. Das Kredit- und Provisionsgeschäft entwickelte sich insgesamt stabil.

Mit rund 220.000 Euro unterstützte die Raiffeisenbank Aschaffenburg eG im vergangenen Jahr gemeinnützige, karitative und kulturelle Einrichtungen oder Veranstaltungen sowie Vereine, Kirchen, Schulen und Kindergärten.

Im Dezember 2016 begrüßte die Raiffeisenbank ihr 30.000. Mitglied. Zum 31.12.2016 hatte die Bank 30.120 Eigentümer.

Die Vertreterversammlung nahm einstimmig den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Feststellung des Jahresabschlusses und zu dessen Verwendung an. Für das Geschäftsjahr 2016 wird damit eine Dividende in Höhe von vier Prozent an die Mitglieder der Bank ausgeschüttet.