Fusion zur leistungsstärksten Genossenschaft am Bayerischen Untermain angestrebt

Die Raiffeisenbank Aschaffenburg eG und die Raiffeisenbank Großostheim-Obernburg eG planen einen Zusammenschluss. Das geben die Vorstandsvorsitzenden beider Banken, Claus Jäger und Thomas Stegmann, bekannt.

Nach Zustimmung der Aufsichtsräte beider Häuser wurden die Sondierungsgespräche zur Fusion der Raiffeisenbank Aschaffenburg eG und der Raiffeisenbank Großostheim-Obernburg eG aufgenommen.

Der Fusionsbeschluss durch die Vertreterversammlungen der beiden Banken wird frühestens im zweiten Quartal 2017 erfolgen. Durch den Zusammenschluss entstünde ein Institut mit einer Bilanzsumme von rund 2,2 Mrd. Euro und ca. 49.000 Mitgliedern. Die Kreditgenossenschaft würde an 42 Standorten in der Region 483 Mitarbeiter, darunter 31 Auszubildende, beschäftigen.

Die Vorstände beider Banken versichern, dass es keine fusionsbedingten Kündigungen geben wird. Die Struktur des neuen Geschäftsstellennetzes wird sich in Zukunft an der Rentabilität und der Kundennutzung orientieren.

"Mit der beabsichtigten Fusion der beiden Kreditinstitute wird eine große, vor allem leistungsstarke und wettbewerbsfähige, Regionalbank im Wirtschaftsraum Bayerischer Untermain entstehen. Im Vordergrund der Überlegungen stehen die Mehrwerte für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter", so Claus Jäger und Thomas Stegmann.